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01 - Das Abenteuer beginnt

  • Autorenbild: das Zitroenchen
    das Zitroenchen
  • 12. Feb. 2022
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Feb. 2022



Benebelt vernimmt Maera die Stimmen von einigen Männern, auch das quietschen einiger Türen. Es ist gerade so gemütlich warm und trocken wodurch sich Maera umdreht und noch eine Zeit lang weiter schläft.

Spoiler für Mitspieler

In ihren Träumen sieht sie plötzlich Degandra vor sich mit dem königlichen Zepter. Mit seinem schelmischen Grinsen blickt er hinab auf Maera. Schritt für Schritt zieht er den Stab mit sich. Es ertönt ein dumpfes >Tock< sobald das Zepter den Boden berührt. Gerade als Degandra nach Maera greifen will erwacht sie erschrocken.

“Esmeralda! Komm her” hört sie eine Stimme leise rufen und wieder ertönt ein dumpfes Geräusch, als würde etwas gegen die Wand laufen. Meara schaut durch die Gitterstäbe und entdeckt eine dicke, ungeschickte Ratte. Sie richtet sich auf und versucht der Ratte einen Weg zu weisen “Hey Esmeralda! Komm her!”, doch die Ratte hört nicht und wendet, um auf ihren Besitzer zu zulaufen. Leider wieder knapp dran vorbei, wodurch Maera sich das Lachen verkneifen muss. Langsam realisiert sie wo sie sich befindet. Gitterstäbe und Dreck lassen auf ein Verließ vermuten. Immer wieder hört sie die Insassen nebenan reden, bis sie schlussendlich angesprochen wird. “Hey, hey wer bist du? ich bin Dorryn Lommeton!” genervt rutscht Maera weiter von den Stäben weg, denn immerhin sitzt sie in einem Verlies und das bedeutet nichts gutes.

Spoiler für Mitspieler

Die Wunde im Oberschenkel schmerzt auch wenn sie behandelt wurde. Sie scheint gut behandelt worden zu sein…. das kann nur bedeuten, dass Degandra sie gefunden hat. >>Ich kann nur hoffen, dass die Wachen inkompetent sind und mich hier raus lassen<< denkt sich Maera und

[...][Sie] legt sich wieder ins Strohbett und schläft direkt wieder ein.


Vom regen Treiben der zukünftigen Kompagnons bekommt sie nicht viel mit, bis sie am nächsten Morgen von einem widerlichen Gestank aus der Zelle nebenan geweckt wird. “Bah… was zur Hölle”, denkt sich Maera und hört im gleichen Moment einen Barden lautstark trällern: “Ich bin Sagrotan Goldblatt, es gibt doch niemanden mehr der mich NICHT kennt.” Maera hatte tatsächlich schon einmal von ihm gehört, aber nicht als begabter Barde, sondern eher als mittelmäßiger Sänger der sich leider immer versucht zu entblößen und der vor allem seine Auftritte nie abschließt weil jedes mal etwas unvorhergesehenes passiert.

Sie erinnert sich daran, ihn schon einmal aus weiter ferne gehört zu haben.

Spoiler für Mitspieler

Es war schon eine Weile her, aber die Unruhe um Sagrotan wurde von Maeras Diebesgruppe ausgenutzt um Reichtümer in Trangals Auftrag zu entwenden. >>Irgendetwas ist damals passiert, ich glaube ein Wagen voller Hühner ist aus unbekannten Gründen aufgegangen und die Hühner haben seine Bühne gestürmt. Es war das beste was hätte passieren können<< lacht Maera in sich hinein.

Maera hört genauer hin. Es scheinen drüben 4 Männer zu sitzen. 4 Männer die im Verlies sitzen. >>Mich überkommt ein ungutes Gefühl<< denkt sich Maera. >>Was ist das bitte für ein Haufen? Ich verstehe einfach nicht was genau hier los ist<< Maera versteckt sich wieder so, dass sie nicht gesehen wird und ignoriert jede Interaktion mit diesen Kerlen. Etwas panisch sieht sie sich um, doch es gibt keinen Ausweg. >>Ich muss hier raus!<<

In diesem Moment öffnet sich die Kerkertür und die Befehlshaberin kommt in Begleitung. Sie bleiben so stehen, dass alle einen Blick auf sie werfen können.

Maera Landriell - Dungeons & Dragons

“Ihr habt 2 Möglichkeiten, ihr werdet verurteilt oder ihr nehmt einen Auftrag an.” hallt es selbstbewusst durch die Räume. Unruhiges diskutieren beginnt, doch für Maera gibt es nur eine Lösung, und die ist raus hier. “Ich nehme selbstverständlich den Auftrag an!” verkündet Maera und tritt an das Gitter heran, so dass die Zellennachbarn einen Blick auf ihre Erhabenheit werfen können. Ihre Größe wirkt auf den ersten Moment sehr beeindruckend. Ihr rotes Haar unterstreicht die elegante Figur und untermalt ihre kühle Art, wodurch auch ihre hellgrauen Augen hervorstechen. Die Befehlshaberin verschwindet und gibt den Wachen zu verstehen, dass nun alle das Verlies verlassen können und sie oben auf diese bunt gemischte Truppe wartet. Wie selbstverständlich geht Maera ohne zu zögern die Treppe hinauf. Sie beachtet die Männer nicht, bis auf den sehr aufdringlichen Gnom der unbedingt neben ihr die Treppe hinaufsteigen will. Sie versucht es zu ignorieren doch immer wieder stellt er Fragen und ist so anhänglich wie Maeras erstes Haustier. >>Süß der Kleine<< denkt sich Maera.


Auf der ersten Ebene angekommen, stürmt Dorryn auf eine Tür zu, versucht sie zu öffnen und klopft wie wild dagegen. Ein Wächter öffnet die Tür mit einem Ruck und sieht Maera wütend an: “Was willst du?” “Hey schau mich nicht so an, ich wollte nichts von dir!”, entgegnet Maera während sie vor sich auf Dorryn herunter zeigt. “Ähm wo müssen wir denn hin?” entgegnet der kleine athletische Gnom und wird direkt angebrüllt: “Da lang!” Der Wächter zeigt auf die Treppe und beachtet die Truppe nicht weiter während er die Tür hinter sich wieder schließt.


Oben angekommen, wird Maera wieder von der Gruppe getrennt. Sie kommt in einen Raum in dem ihre ganze Ausrüstung liegt die sie bei sich trug. Ein Bogen und Köcher, Dolche, ein Umhang mit ihrem Familienwappen. Alles sieht schon etwas mitgenommen aus. Auch ihre Wunde schmerzt durch den Treppenaufstieg nach, doch es ist keine Zeit für Schmerz. >>Wir müssen diesen Auftrag erledigen<< denkt sich Maera während sie ihre Waffen unter Ihrem Umhang versteckt. Nachdem sie fertig war, betritt sie den nächsten Raum. Ein ganz normaler Raum, keine Wertgegenstände oder sonstiges, dass man gebrauchen könnte.


Da steht auch schon die Befehlshaberin und ihre Kollegin. Sehr imposant in ihrer Rüstung. Natürlich müssen alle präsent sein, doch der Barde wird kurzer Hand von einigen hübschen Frauen abgelenkt. Maera will ihn packen doch scheinbar ist sie noch nicht auf der Höhe und greift daneben. Glücklicherweise steht der Drachenkrieger dabei und schafft es den Barden festzuhalten. Gemeinsam gehen sie zu der Befehlshaberin die verkündet: “Ihr müsst einen Zwergenschmied finden, der aus dem Kaiserpalast verschwand. In der Taverne am Marktplatz werdet ihr sicher mehr herausbekommen.” Maera entgegnet direkt: “Lebendig oder tot?” Ein eiskalter Blick trifft Maera: “Ich sag es mal so, wenn der Zwergenschmied tot ist, dann seid Ihr es auch…” Mit diesen Worten wendet sich die Befehlshaberin ab und verschwindet.

Scheinbar ist der Rest der Truppe allerdings etwas abgelenkt und Maera macht sich auf den Weg zum Marktplatz. Die grobe Richtung kennt sie, allerdings weiß sie nicht genau wo die Taverne liegt. Sie spürt, dass der Drachenkrieger ihr folgt. >>Diese Truppe… was hat es damit auf sich…<< denkt sich Maera und verfolgt die Gespräche der anderen nur halb. Dorryn fragt noch einmal in die Runde wie sie heißen, doch der Drachenkrieger ist ruhig, Maera antwortet kühl: “Ich denke das geht euch nichts an.” und der augenscheinliche Mensch ist kurz angebunden “Cailan”.


Maera versucht mit dem Drachenkrieger Schritt zu halten, bemerkt das der Trubel größer wird. Viele verschiedene Abstammungen, reges handeln und treiben. >>Das muss der Marktplatz sein<< denkt sich Maera und versucht sich einige Schätze zu erbeuten, allerdings ist sie so unvorsichtig, dass sie die Anwesenden nur herum schubst und keinen Erfolg hat.

Währenddessen läuft der Drachenkrieger etwas orientierungslos weiter, bis Maera aufschließt, so wie die restliche Truppe und schlagen den Weg zur Taverne ein. Für die Menschen in der Umgebung scheint es sehr normal zu sein eine solche bunt gemischte Gruppe auf dem Markt zu sehen und ignoriert die Truppe. Cailan reagiert nur entsetzt, dass man in so einer Kaschemme keinen Fuß reinsetzen sollte. Dorryn, der Drachenkrieger und Sagrotan gehen hinein.

Während Maera und Cailan so draußen stehen beginnt die Elfe den Speerkämpfer zu mustern. Er schien schon bessere Tage gehabt zu haben.

Spoiler für Mitspieler

Sein trauriger und doch nichtssagender Gesichtsausdruck erinnert die große Elfe an ihren kleinen Bruder Rundal. >>Rundal so sahst du damals aus als du nicht zum Heer durftest<< denkt sich Maera und

[...][Maera] versucht Cailan zu erklären wer sie tatsächlich ist: “Ich bin im übrigen Maera Landriell. Bevor du fragst, ja die Königstochter.” Cailan schaut sie nur skeptisch an: “Warum sollte eine Königstochter im Verlies sitzen? Das soll ich dir einfach so glauben?” Maera ist etwas in ihrem Stolz gekränkt, denn so unbekannt war sie ja nun doch nicht: “Du erinnerst dich doch sicherlich an die verschwundene Königstochter, tja genau die bin ich eben.” Lautes Gelächter ertönt aus der Taverne. “Was treiben die denn bitte da drin, sie sollen Infos ranholen und keine Witze reißen”, murmelt sie vor sich her.


Nachdem das Lachen verstummt ist kommen kurze Zeit später die drei wieder heraus. Direkt vor der Taverne erzählen sie, dass ein Zwergenschmied vor über 300 Jahren in den Kaiserpalast gebracht wurde und vor kurzem verschwand. Es gab auch den Hinweis, dass die Gruppe wohl in der Zwergenhauptstadt mehr Informationen darüber bekommen könnte, doch niemand weiß genau wo diese Hauptstadt liegt.

Plötzlich kommt ein kleines Mädchen auf die Gruppe zu. Sie nennt sich Elli und scheint sich wohl sehr gut in der Gegend auszukennen, was ihrer Heimatlosigkeit geschuldet ist. Elli könnte die 5 also zur Zwergenhauptstadt führen, allerdings nur wenn sie auf dem Drachenkrieger “reiten” darf. Da der Drachenkrieger nicht die hellste Leuchte ist, stimmt die gesamte Truppe zu. Bevor es mit der Reise losgeht, will sich die Gruppe mit Essen stärken.



Das ist der Beginn unserer Reise - Euer Zitrönchen


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Seid gegrüßt liebe Menschen! 

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